Informationen für Einsender

Einsendungen richten Sie bitte an folgende Adresse:

Institut für Pathologie
Charité Campus Mitte
Charitéplatz 1
10117 Berlin

Sie befinden sich hier:

Serviceleistungen in der Routine-Diagnostik

  • Hol- und Bringedienst für Biopsiematerial (Einzelheiten über Zeitplan und örtliche Gegebenheiten sprechen wir gern individuell ab).
  • Telefonauskunft, durchgehend besetzt von 08:00 bis 18:00 Uhr, t: +49 30 450 536 062 oder - 536 002
  • Jeder Arzt ist telefonisch und per E-Mail erreichbar (Telefonnummern und E-Mail-Adressen siehe hier).
  • Befundung von Biopsien in der Regel innerhalb von 48 Std., bei cito-Fällen innerhalb von 24 Std., bei ultra-cito am gleichen Tag.
  • 24-Stunden-Rufbereitschaft.
  • Die Befundübermittlung erfolgt grundsätzlich per automatisiertem Fax oder E-mail nach den gültigen Datenschutzbestimmungen.

Qualitätssicherung – Technik

Voll automatische immunhistologische Färbeautomaten der neuesten Generation, die von der amerikanischen Food and Drug Administration zugelassen sind, entsprechen den höchsten Anforderungen an eine moderne Diagnostik, die oft auch maßgeblich die Therapie lenkt, z.B. Rezeptorstatus oder HER2-Expression beim Mammakarzinom.

Jede Immunhistologie wird durch On-slide Kontrollen abgesichert. Das Institut leitet zwei nationale Ringversuche zur diagnostischen Molekularpathologie (siehe hier) und nimmt an der Qualitätsinitiative der Deutschen Gesellschaft für Pathologie und des Berufsverbands teil (QuiP).

Die Qualität der molekularpathologischen Leistungen des Instituts ist sämtlich mittels Teilnahme an Ringversuchen und anderen Qualitätskontrollen durch entsprechende Institutionen (TÜV, QuIP, Onkozert, Deutsche Krebsgesellschaft etc.) zertifiziert. Das Institut ist Referenzpathologie, u.a. für Mutationsanalysen (EGFR, KRAS, PCR-Nachweis von HPV und Tuberkulose etc., weitere Einzelheiten zur molekularpathologischen Diagnostik siehe hier).

Qualitätsmanagement - Diagnostik und Dokumentation

Zur Absicherung einer hohen diagnostischen Präzision und zur Fehlervermeidung beurteilen alle Präparate mindestens zwei Pathologen – ein Arzt in der Weiterbildung und ein Oberarzt. Schwierige Fälle werden in der täglichen Diagnosekonferenz entschieden.

Der diagnostische Standard wird ferner durch klinisch-pathologische Konferenzen, z.B. als zertifizierter Partner von Mamma- und Darmzentrum der Charité, gesichert.

Das Institut ist zertifiziert für zahlreiche Tumorzentren der Charité, z. B. Comprehensive Cancer Center Charité, Tumorzentrum der Mamma, -Prostata, -Darm, -Urologie, -Lunge und weiteres mehr.

Sämtliche klinischen Angaben und histologischen Befunde werden elektronisch gespeichert und sind jederzeit abrufbar. Alle Befunde, Schnitte  und Paraffinblöcke werden mind. 25 Jahre archiviert und sind für Rückfragen und/oder nachträgliche Spezialuntersuchungen verfügbar.

Seltene OP-Präparate werden beim Zuschnitt digital dokumentiert und auf Wunsch den klinischen Partnern zur Verfügung gestellt.

Ferner besteht ein telepathologisches Konsultationszentrum, durch das das Institut weltweit mit dem Expertennetz der UICC (International Union Against Cancer) verbunden ist.

Leitlinien in der Tumorpathologie als Beispiel standardisierter Diagnostik

Qualität und Erfolg der klinischen Onkologie hängen wesentlich von funktionierender Interdisziplinarität ab. In der Charité-Pathologie werden daher für die onkologische Diagnostik internationale Leitlinien zugrunde gelegt. Dazu liegen verbindliche "standard operating procedures" für die Makroskopie, die Aufarbeitung und die mikroskopische Befundung vor.

Leitlinien und Diagnoseschlüssel basieren stets auf dem aktuellen TNM/UICC-System in Kombination mit der WHO-Klassifikation und den Arbeitsrichtlinien der Fachgesellschaften.