Das Bild zeigt rechts ein Trichterglas mit blauer Flüssigkeit und Glasstab zum Umrühren. Daneben steht ein Reagenzglasständer mit Reagenzgläsern, die ebenfalls blaue Flüssigkeit enthalten. Im Hintergrund ist ein Forscher zu sehen, der in der rechten Hand eine Pipette hält.

Biomarker

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Charakterisierung von Biomarkern zur Vorhersage des Ansprechens auf SAHA bei B-Zelllymphomen

Die Therapie aggressiver B-Zelllymphome konnte zwar durch den Einsatz des therapeutischen CD20 Antikörpers Rituximab deutlich verbessert werden, aber leider können etwa 50% der Patienten noch nicht ausreichend therapiert werden. Deshalb ist die Suche nach verbesserten Therapieansätzen ein vordringliches Ziel. Frühere Untersuchungen ergaben Hinweise, dass epigenetische Merkmale mit dem klinischen Verlauf von B-Zelllymphomen einhergehen können. Aus diesem Grunde könnte die Beeinflussung der epigenetischen Profile der Tumorzellen, insbesondere auch in Kombination mit der Standard-Chemotherapie, ein alternativer Therapieansatz sein.

SAHA (Vorinostat, Zolinza®) ist mittlerweile für die Behandlung von kutanen T-Zelllymphomen zugelassen und durch SAHA-Monotherapie konnte bei einzelnen B-Zelllymphom-Patienten eine komplette Remission beobachtet werden. Das Projekt hat zum Ziel, Biomarker für "companion diagnostics" zu identifizieren, um die für eine Therapie mit dem Histondeacetylase-Inhibitor "SAHA" geeigneten Patienten mit B-Zelllymphomen identifizieren können.

Literatur zum Projekt

Joosten, M., et al., A novel approach to detect resistance mechanisms reveals FGR as a factormediating HDAC inhibitor SAHA resistance in B-cell lymphoma, Molecular Oncology (2016); PMID: 27324824

Gefördert durch "Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi)