GvHD

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Graft versus Host Disease (GvHD): Analyse der beteiligten T-Zellen

Die allogene Transplantation von blutbildenden Stammzellen stellt eine wichtige therapeutische Option zur Behandlung von Leukämien dar. Da jedoch durch die Transplantation dieser Zellen nicht nur die Funktion der Blutbildung auf den Empfänger  übertragen wird, sondern auch ein "fremdes" Immunsystem entsteht, kann es nach Transplantation zu schwerwiegenden immunologischen Komplikationen kommen, die unter dem Begriff "Graft versus Host Disease" (GvHD) zusammengefasst werden. Bei der GvHD greifen T-Zellen des Spenders im Empfänger Gewebe und Organe an, welche sie als "fremd" erkennen. Bisher ist es nicht möglich das Aufkommen bzw. die Intensität von GvHD nach allogener Stammzelltransplantation zu prognostizieren.

In diesem Projekt werden das T-Zell-Rezeptor-Repertoire sowie die Genexpression der bei GvHD beteiligten T-Zellen analysiert, um die Biologie der GvHD besser zu verstehen und zusätzlich Markerprofile für eine effektivere Prognostik der GvHD zu identifizieren.

Kooperationspartner

  • Prof. Armin Gerbitz, Hämatologie und Klinische Onkologie, Universitätsklinikum Erlangen
  • Firma Source BioScience

Gefördert durch "Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi).