AG Hämapathologie

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Die AG für Hämatopathologie hat sich 2008 im Institut für Pathologie am Campus Mitte etabliert. Seither versucht sie, die hämatologischen Grunderkrankungen in den Lymphknoten und Beckenkämmen zu erforschen, wobei der Schwerpunkt im Bereich der Lymphome liegt. Insgesamt konnten in den letzten 8 Jahren 3 Forschungsbereiche intensiviert werden. Es wurden die EBV assoziierten Lymphoproliferationen ohne zusätzliche angeborene oder erworbene Immunsuppression mit Hilfe immunhistologischer und molekularer Untersuchungen systematisiert und klassifiziert. In ähnlicher Weise wurden auch Lymphoproliferationen untersucht, die nach einer Transplantation von soliden Organen entstehen. Des Weiteren wird die Plastizität der der Immunantworten der B-und T-Zellen erforscht und die Ergebnisse auf solide Tumoren übertragen. Damit eng verbunden ist das dritte Gebiet, das sich der der Charakterisierung des Hintergrundinfiltrates widmet, um das immun escape Phänomen besser zu verstehen. Auch hier werden die Kenntnisse sowohl im Bereich der Lymphome als auch bei soliden Tumoren gesammelt. Hauptschwerpunkt ist hier die ausführliche Charakterisierung insbesondere der T-Zell-Populationen unter Berücksichtigung der check point Inhibitoren und der bekannten Immunantworten. Auf Grund der Expertise in immunhistologischen Methoden sowie in den unterschiedlichen Zellpopulationen des Immunsystems ist die Arbeitsgruppe zu einem wichtigen Kooperationspartner anderer Forschungsgruppen aus dem Bereich der Hämato-onkologie und Tumorimmunologie geworden.